Schulhausbau in Äthiopien 2019 Ein Projekt von Hugo Waldner

5.615,00 € (112%) von € 5.000,00 finanziert
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Projekt erfolgreich
Das Crowdfunding ist beendet. Das Projekte kann deshalb nicht mehr unterstützt werden.
In Äthiopien können 60 % der Bevölkerung über 12 Jahre nicht lesen und schreiben, das ist erschreckend. Dank Mit.einander.at konnten wir seit 2016 in Bore, südlich von Addis Abeba, schon drei Schulen bauen und finanzieren. Das war ein Riesenerfolg. Im Januar 2019 reist unsere Idealisten-Gruppe wieder nach Bore, das auf einer Hochebene auf 2700 m.ü.M liegt. Unser neues Projekt: ein weiteres Schulgebäude für 150 Kinder, da grosser Bedarf besteht.
Ein Projekt von Hugo Waldner

Dankesreden von Gemeindevertretern

18.11.2018, 09:37 Uhr | Äthiopien
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3. Dankesreden von Gemeindevertretern (Einsatz 2018)

Nach unserem letzten Abendessen in Bore kommen noch einige Gemeindevertreter zu uns. Neben uns bereits bekannten Personen sind noch drei neue mitgekommen, und zwar der neue Bürgermeister, der ehemalige Bürgermeister (man nennt ihn „Big Man“, grosser Mann), jetzt ein Repräsentant der Southern Region (ein grösseres Gebiet im Süden von Äthiopien) und der Vizebürgermeister.
Der „Big Man“ bedankt sich als erster im Namen der Ortsverwaltung und der Bevölkerung. Die Stadt könne leider nicht allen helfen, gibt er zu bedenken. Er sei ganz aufgeregt auf die Baustelle gegangen und habe mit eigenen Augen gesehen, was hier geleistet wird. Er habe viel von uns gelernt. Er verspricht uns Unterstützung bei der Bewältigung des Wasserproblems (es gibt noch kein fliessendes Wasser auf dem Schulgelände). Er möchte auch, dass wir wiederkommen. Wir sollen auch den Kindergarten nicht vergessen, der in der Ortsmitte liegt.
Der Vizebürgermeister sagt, er sei schon vor zwei Jahren bei uns gewesen und er danke für zwei Dinge: 1. Dass wir seinen Ort Bore berücksichtigen, der ja weit weg von Addis Abeba liegt und Gott möge uns beschützen vor Bösem, damit wir wieder zurückkommen können in diese Region. 2. Er danke für alles, was wir getan haben, sowohl für die Schule als auch im Gesundheitsbereich. Wir hätten Leuten geholfen, die sonst keine Chance hätten. Er danke auch sehr für die Kleiderverteilung. Er sagte, wir lernen vier Dinge: 1. Dass es möglich ist finanziell zu helfen. 2. Er habe gelernt, dass es möglich ist, Kleider an die arme Bevölkerung zu geben. 3. Er habe gelernt, dass es möglich ist, sich Zeit für seine Bevölkerung zu nehmen und 4. Er habe gelernt, dass es möglich ist, jedermann zu helfen, auch alten Leuten in der Bevölkerung. Wir benötigen Eure Hilfe. Bitte kommt wieder. Ihr helft uns, Euer Land ist entwickelt und hat mehr Chancen als wir.
Der Bürgermeister heisst uns willkommen und sagt: Er schätze sehr, was wir für seine Einwohner der Stadt getan haben. Die Stadt ist ländlich, wird aber grösser. Sie würden auch weitere Kindergärten benötigen. Er danke im Namen seiner Bevölkerung. Sie würden uns auch in Zukunft unterstützen, wo es geht und wünscht uns eine gute Heimreise.
Auch andere Gemeindevertreter heben hervor, dass noch etlicher Bedarf in Bore ist z.B. eine neue Toilette für den bestehenden Kindergarten, grössere Wassertanks, um das Regenwasser aufzufangen, Anpflanzungen. Sie bedanken sich auch für die Spendenkleider, die an 113 besonders bedürftige Personen verteilt werden konnten (Unsere Schätzung: wir haben fast 1000 Kleidungsstücke mitgebracht).

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