Schulhausbau in Äthiopien 2019 Ein Projekt von Hugo Waldner

5.615,00 € (112%) von € 5.000,00 finanziert
27 Unterstützer
63 Fans
Projekt erfolgreich
Das Crowdfunding ist beendet. Das Projekte kann deshalb nicht mehr unterstützt werden.
In Äthiopien können 60 % der Bevölkerung über 12 Jahre nicht lesen und schreiben, das ist erschreckend. Dank Mit.einander.at konnten wir seit 2016 in Bore, südlich von Addis Abeba, schon drei Schulen bauen und finanzieren. Das war ein Riesenerfolg. Im Januar 2019 reist unsere Idealisten-Gruppe wieder nach Bore, das auf einer Hochebene auf 2700 m.ü.M liegt. Unser neues Projekt: ein weiteres Schulgebäude für 150 Kinder, da grosser Bedarf besteht.
Ein Projekt von Hugo Waldner

8. Geschichte 5 – Kleiderverteilung

09.12.2018, 11:12 Uhr | Äthiopien

8. Geschichte 5 – Kleiderverteilung
Hier in der Gegend hat kaum ein Kind ein T-Shirt oder eine Hose ohne Löcher oder Risse an. In Europa gibt es verschiedene Kleidersammlungen. Die Kleider werden sortiert, die schlechten Teile geschreddert und zu Putzlappen verarbeitet und die guten Kleider werden in "arme" Länder versandt. Was vielleicht nicht alle wissen, diese guten Kleider werden vor Ort verkauft, meist auf lokalen Märkten. Das heisst, es braucht ja überall eine Organisation für den Vertrieb dieser Kleider und durch den Verkauf von Altkleidern gibt es auch wieder Arbeitsplätze. Dagegen ist nichts einzuwenden.

Bei uns geht es ein wenig anders zu. Weil Äthiopien ein armes Land ist, dürfen wir pro Person zwei Koffer mit je 23 kg als Gepäck im Flugzeug mitnehmen. Jeder Teilnehmer unserer Gruppe hatte mindestens einen dieser Koffer voll mit Spendenkleidern dabei. Einige nahmen auch noch zusätzliche Koffer mit Kleidern mit und bezahlten für das Übergepäck. Wir waren fünfzehn Personen und hatten ca. 600 kg an Kleidern dabei. Das Problem beginnt dann immer mit der Verteilung. Zum Glück haben wir Personen vor Ort, die sich um die Verteilung der Kleider kümmern und wir sorgen dafür, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Ein Gemeindemitarbeiter hat Verteillisten mit den ärmsten Personen der Stadt vorbereitet. Auf der ersten Liste waren 35 Personen, die ein Gebrechen oder eine Behinderung hatten. Personen mit Krücken, eine Person mit einem Rollstuhl etc. Diese wurden als erstes mit Kleidung versorgt. Am nächsten Tag kamen dann die restlichen Armen an die Reihe. Der Gemeindebeamte rief die Personen (zuerst die Frauen) auf und sie konnten in einen Schulraum kommen und Kleider auszusuchen, die wir vorher sortiert und ausgebreitet haben. Auf diese Weise bekamen die wirklich Bedürftigen unsere Kleiderspenden. Wir haben viele Kinder und Erwachsene gesehen, die nur kaputte, zerrissene Kleider hatten. Deshalb sind die Kleider eine willkommene Gabe, zumal die Nächte hier sehr kalt sind, auch am Morgen und am Abend ist es kalt.

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