Schulhausbau in Äthiopien 2019 Ein Projekt von Hugo Waldner

5.615,00 € (112%) von € 5.000,00 finanziert
27 Unterstützer
63 Fans
Projekt erfolgreich
Das Crowdfunding ist beendet. Das Projekte kann deshalb nicht mehr unterstützt werden.
In Äthiopien können 60 % der Bevölkerung über 12 Jahre nicht lesen und schreiben, das ist erschreckend. Dank Mit.einander.at konnten wir seit 2016 in Bore, südlich von Addis Abeba, schon drei Schulen bauen und finanzieren. Das war ein Riesenerfolg. Im Januar 2019 reist unsere Idealisten-Gruppe wieder nach Bore, das auf einer Hochebene auf 2700 m.ü.M liegt. Unser neues Projekt: ein weiteres Schulgebäude für 150 Kinder, da grosser Bedarf besteht.
Ein Projekt von Hugo Waldner

11. Geschichte 8 – Hütten

19.12.2018, 10:07 Uhr | Äthiopien

11. Geschichte 8 – Hütten.
Durch die Ortschaft Bore gibt es eine einzige geteerte Hauptstrasse, der Rest sind Naturstrassen. Dort sind dann auch die Hütten angesiedelt. Die Hütten sind unterschiedlich, von ganz einfachen Hütten der Ärmsten bis zu etwas besseren. In den Hütten der ganz Armen befindet sich eine offene Feuerstelle ohne irgendwelche Umrandung. Es gibt ein Kochgefäss und ein paar runde Gefässe, die dienen auch als Teller. Besteck sucht man vergebens, die Leute essen mit den Fingern. Sie essen am Boden, da es weder Tisch noch Stühle gibt. Für das Wasser haben sie eine Schüssel, als Schlafstelle dienen getrocknete Grasbüschel, die am Boden ausgelegt sind. Wir sehen auch alte Wolldecken, denn in der Nacht ist es kalt und der kalte Wind bläst durch diese einfachen Hütten. Zum Transportieren von Gegenständen gibt es eine selbst angefertigte geflochtene Tasche. Das ist alles.

In den besser ausgestatteten Hütten gibt es Stühle, aber keine Tische. Doch es gibt zumindest ein Bett mit einer Matratze aus Stroh oder Schaumgummi.
Den grössten Luxus, den wir in einer Hütte gesehen haben, waren Reklameplakate eines Frisörsalons an den Wänden sowie gewobene Strohteppiche am Boden. Die Wände waren auch „tapeziert“ mit Zeitungsblättern.

Neben Rundhütten (in Äthiopien „Tukuls“ genannt, Tukul ist das amharische Wort für Rundhaus) gibt es seit geraumer Zeit auch rechteckige Hütten. Beide Hüttentypen bestehen aus Eukalyptusstangen, die in den Boden gesteckt werden. Die Zwischenräume werden mit einem Mörtel, meist aus Stroh und Lehm, ausgefüllt. Manchmal kommt als Baumaterial auch Kuhdung dazu. Kuhdung wird auch an den Aussenwänden oder anderweitig getrocknet und als Heizmaterial verwendet. Das kegelförmige Dach der Rundhütten wird ebenfalls mit Eukalyptusstangen gebaut und mit Stroh bedeckt, zum Teil wunderschön verziert oder geflochten. In der Mitte des Daches eine Haube aus Ton angebracht oder das Stroh wird einfach zusammengebunden um zu verhindern, dass Wasser in der Mitte in die Hütte eindringt. Wir haben auch sehr schöne Tukuls mit weissem Aussenputz gesehen, und manche waren auch bunt bemalt.

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