Verschaff mir Recht Ein Projekt von Matthias Wittrock

70,00 € (5%) von € 1.240,00 finanziert
2 Unterstützer
28 Fans
noch 10 Tage
In Partnerländern der Entwicklungszusammenarbeit haben nicht-heterosexuelle Menschen häufig keinen oder stark eingeschränkte Zugänge zum Gesundheitssystem. Gleichgeschlechtliche Liebe zwischen Männern ist in fast 80 Staaten strafbar, in fast 50 Ländern auch weibliche Homosexualität. Aber Sexualität ist weder Sünde noch Krankheit. Global und auch in Österreich brauchen wir Mut zur Debatte und Bereitschaft zur Veränderung. Wir fördern das kritische Nachdenken über Gesundheit und Krankheit.
Team plan:g - Partnerschaft für globale Gesun
Matthias Wittrock

Projektübersicht

Finanzierungszeitraum 05.06.2019 - 31.08.2019
Realisierungszeitraum 30
Ort Eine Welt
Kategorie Sozial

Projektdetails

Worum geht es in diesem Projekt?

Zehn Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender aus neun Ländern sprechen in der Ausstellung "Verschaff mir Recht" über die Auswirkungen der Kriminalisierung ihrer Identität und ihrer sexuellen Orientierung. Mit der Ausstellung wollen wir in Österreich das Bewusstsein dafür schärfen, dass wir als Kirche im globalen Norden den Dialog mit der Kirche im globalen Süden intensivieren müssen.

Die in der Ausstellung vorgestellten Menschen fordern: Die katholische Kirche muss sich gegen Gesetze aussprechen, die gegen die Achtung der Menschenwürde stehen und die Minderheiten unterdrücken, Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender einbegriffen.

plan:g schließt sich dieser Forderung an. Denn ein starkes Gesundheitssystem ist eine demokratische Gemeinschaftsaufgabe. Unsere Systeme sind nur dann wirklich stark, wenn alle gleichberechtigten Zugang haben. Darum betreffen Stigmatisierungen, ungerechte Kriminalisierungen oder Pathologisierungen von Minderheiten alle Menschen. Die großen sozio-ökologischen Umbrüche unserer Zeit und die parallelen Systemkrisen, von denen auch unsere Kirche betroffen ist, führen dazu, dass über viele Gesellschaften unserer Erde eine unappetitliche Welle von Verunglimpfung und Verfolgung von Minderheiten schwappt.

plan:g tritt dem entgegen und fordert zur Redemokratisierung unserer Gesellschaften auf: Dafür brauchen wir deine Unterstützung.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Das Projekt richtet sich an alle Menschen, die sich für Menschenrechte einsetzen möchten und die das Verhältnis von Religion und Sexualität bedenken wollen.

Unser Ziel ist es in Österreich durch die Ausstellung für die Thematik zu sensibilisieren, Veränderung zu gestalten und einen weltkirchlichen Dialog zu fördern.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

In vielen Partnerländern der Entwicklungszusammenarbeit werden Menschenrechtsaktivist*innen straflos ermordet. Ein Grund: Menschenrechtsaktivist*innen werden verfemt, die Bevölkerung wird aufgehetzt.

Viele Kirchenvertreter im globalen Süden beteiligen sich an der Hetze gegen lesbische oder schwule Personen, gegen Transgender oder Intersex-Menschen. Hetze und Mord sind Instrumente, um ein Klima der Straflosigkeit zu etablieren. Kirchenvertreter spielen dabei eine zentrale Rolle - es gibt damit eine ursächliche Verantwortung der Kirche, die es wahrzunehmen gilt.

Wer das Projekt unterstützt, hilft uns, kirchliche Verantwortung wahrzunehmen. Danke!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Druck eines Ausstellungssatzes (15 Roll-Ups); Distribution in Vorarlberg, dann in anderen österreichischen Gemeinden und an anderen öffentlichen Orten. Bei Überfinanzierung (wäre schön): Druck weiterer Exemplare, Finanzierung von Veranstaltungen.

Mehr zu plan:g und plan:g-Projekten www.plan-g.at/projekte

Wer steht hinter dem Projekt?

plan:g - Partnerschaft für globale Gesundheit
Belruptstraße 21
6900 Bregenz
www.plan-g.at
+43-(0)5574-623 888

Impressum
plan:g - Partnerschaft für globale Gesundheit
Matthias Wittrock
Belruptstr. 21
6900 Bregenz

www.plan-g.at/impressum

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